Erfolgreicher 4. "Tag der Zivilcourage"

Auch in diesem Jahr war der von der Bremer Initiative „Tu was! Zeig Zivilcourage!“ ins Leben gerufene „Tag der Zivilcourage“ ein voller Erfolg. Die Initiative lud bereits zum vierten Mal Interessierte dazu ein, sich über das gesellschaftlich relevante Thema zu informieren. Erstmalig entschieden sich die Veranstalter dazu, mit einem von der BSAG gestellten Shuttle durch Bremen zu touren und nicht – wie bisher – auf dem Marktplatz für mehr Zivilcourage zu plädieren. Der Sprecher der Initiative, Norbert Kuntze, zieht eine positive Bilanz der heutigen Veranstaltung: „Es war eine gute Entscheidung, mit dem Bus mehrere Standorte in Bremen anzusteuern. Wir waren in Bremen-Nord, -Ost und -West unterwegs und konnten so weit mehr Menschen erreichen. Das Feedback war hervorragend. Ich denke, wir werden an diesem veränderten Konzept festhalten. Besonderen Anklang fand die bunte Mischung des Programms, mit der wir alle Altersgruppen ansprechen konnten.“

Die Fahrgastbegleiter der BSAG, die Bürgerstiftung Bremen, Alexander Bähr von der Kooperationsstelle Kriminalprävention Bremen sowie die Juuuport-Scouts der Bremischen Landesmedienanstalt brema stellten bei der Reise durch die verschiedenen Stadtteile ihre Projekte vor und gaben einen Einblick in ihren Arbeitsalltag. Auch bei allgemeinen Fragen zum Thema Zivilcourage und dem korrekten Verhalten in brenzligen Situationen gaben sie Ratschläge und Tipps. An den einzelnen Stopps wurde die couragierte Crew von anderen engagierten Freiwilligen unterstützt. Die in Bremen-Ost ansässige Freie Waldorfschule präsentierte eingeübte Tanz- und Theaterstücke. Im Norden der Stadt informierten die „Nachtwanderer“, ein Zusammenschluss aus Erwachsenen, Eltern sowie Vertretern verschiedener Organisationen über ihre gewaltpräventive Tätigkeit. Für die Kleinen gab es eine pädagogische Malaktion und die Jugendlichen lernten mit einem Quiz der Juuuport-Scouts das Thema „Zivilcourage“ näher kennen. Auch Informationen zu Cybermobbing, Betrug oder technischen Fragen wurden ausgetauscht. Viele Vereine, Verbände und Initiativen hatten sich der Aktion angeschlossen und waren mit vor Ort, um den wissbegierigen Hanseaten Rede und Antwort zu stehen.

Fotos der "Tour de Courage" auf facebook